Es gibt Engel, die dürfen auf der Erde bleiben,
bis sie ihre Flügel bekommen.
Sie kommen auf 4 Pfoten daher…
Ihre Augen lehren uns Sanftmut,
ihre Blicke Treue und ihre Nähe Vertrauen.
Und bis diese Engel ihre Flügel bekommen, nennt man sie Hunde.

Am 27. September 2014 haben wir Enni, die damals nur eine Nummer und keinen Namen hatte, aus dem Tierheim Lübbersdorf zu uns nach Hause geholt. Sie hat unfassbar viel Freude in unser Leben gebracht, war liebevoll und verschmust - einfach ein Traumhund! Gestern mussten wir sie nun aufgrund einer Krebserkrankung gehen lassen. Wir sind unendlich traurig und werden diesen Seelenhund nie vergessen.
Vielen Dank, für das was Sie und Ihr Team für die Hunde in Polen leisten.
Petra und Claus



Plötzlich und unerwartet und ohne Leiden sterben ist schön für Hund, und Schock für Herrchen. Die kleine Nala. Vormals Negra aus Jasionka. Geboren 01.01.2017, eingezogen bei uns am 05.02.2022. "Sie läuft nicht an der Leine und sie ist auch schüchtern". Daran hat sich trotz aller Bemühungen nie etwas geändert. Nala fühlte sich in zu großer Nähe von Menschen unbehaglich. Das Leben, das sie sich wünschte war: Draußen im großen Garten sein, zusammen mit anderen Hunden, und Haus und Hof bewachen. Niemand wurde so zur Furie wie sie, wenn der Fuchs vorbeischlich! Sie kam früh und abends zum Essen mit ins Haus, schlief da nachts neben den anderen, ließ sich da auch hochnehmen - zum regelmäßigen Durchchecken, zum Bürsten - niemals hätte sie geschnappt, sie erstarrte einfach. Dreieinhalb Jahre lebte sie hier so. Gut Freund mit jedem Hund und jeder Katze, sie hatte nie Panik vor dem Menschen, aber irgendetwas saß da tief, über das sie nicht wegkonnte. Die Zeit mit unserer knuffigen kleinen hellwachen und agilen Puschelpfote war nicht immer einfach, aber einfach - schön.



Im Hundehimmel ist ein weiterer kleiner Wichtel.
076619 (072739) - Senior - Notfall, wir nannten ihn Loki
Er kam ins Tierheim Belchatow, seine kaputte Vorderpfote wurde operiert.
Ein wundervoller, ruhiger Senior, der Zwinger nicht kennt und in der Krankenstation wohnte - dort wurde er gesehen im Dezember 2022: "Er kam aus seinem kleinen Abteil und wollte nur in den Arm. So ein lieber."
Am 14.01.2023 reiste er zu uns. Seine leicht deformierte Pfote machte ihm keinerlei Probleme, aber irgendwas passte mit seinem Kopf nicht ganz. Loki konnte Reize nur sehr langsam verarbeiten. Bekam zunehmend Probleme mit der Körperkoordination. Aber er war zufrieden in seiner kleinen Welt, in der er einfach sein konnte wie er war. Als es zu mühsam für ihn wurde, haben wir ihm geholfen, er schlief ruhig und friedlich hinüber.
Am 02.08.2025 endete das Stückchen Lebensweg, das wir gemeinsam mit diesem ganz besonderen, unglaublich lieben, und einfach nur unendlich rührenden Hund zurücklegen durften.

Was uns besonders traurig macht...
Es ist immer traurig und schlimm, wenn ein Lebewesen ausgesetzt und einfach seinem Schicksal überlassen wird. Besonders traurig und unverständlich ist es aber immer wieder, wenn alte, besonders hilflose Wesen ganz am Ende Ihres Lebens einfach entsorgt werden... Auch der kleine Opi 101771 war im Alter nicht mehr gewollt. Wir haben ihn noch im Juni besucht - haben gehofft, das er doch noch einmal ein Zuhause finden kann... aber der Plan für ihn war ein anderer. Es ging ihm immer schlechter und die Ärzte im Tierheim Belchatow konnten ihm nicht mehr helfen. So hat er sich auf die Reise gemacht... und ist nun frei. Wir bleiben traurig zurück und werden ihn nicht vergessen.
101771
Rüde, zur Zeit noch nicht kastriert, geb. ca. 2013, ca. 28 cm groß,breit und lang, im Tierheim seit 06/2025
Wieder so ein Opi, der wie so viele viele seiner Mitgeschöpfe nicht hier sein sollte. Gerade alte Hunde gehen einach unter in der Masse der Suchenden... Opi Dackelmix läuft munter hoppelnd über die Wiese. Er kommt gar nicht zur Ruhe... entweder ist alles so spannend und aufregend, oder er ist vielleicht auch ein schon ein bisschen altersdement...auf jeden Fall aber genießt er das Bürsten und die Streicheleinheiten. An der Leine laufen muß noch ein wenig geübt werden, es klappt aber schon ganz gut. Mit einem Geschirr sollte es schnell gelernt sein. Ein lustiges altes Männlein, das ein wenig "sein Ding" macht und in seiner eigenen Welt lebt. Über die Verträglichkeit können wir an dieser Stelle noch nichts sagen - bei Interesse kann hier nachgefragt werden. So schön wäre es, wenn das alte Männlein noch einmal ein Zuhause bekommen dürfte. Noch einmal - vielleicht das erste Mal richtig geliebt werden würde. Genau so wie er ist: alt, tüddelig und soo liebenswert.


Geboren 2010. Im Tierheim Wojtyszki als Nummer 43174 von 2011 bis 05.05.2020, aus dem dünnen Junghund wurde im Laufe der Jahre eine etwas dickliche ältere Dame mit grauer Schnauze.
Vorsichtig, Menschen gegenüber anfangs misstrauisch, Angst davor, an der Leine zu gehen, freundlich zu anderen Hunden, lautete ihre Beschreibung. Holen wir sie rüber, sagte ich, wir werden ihr hier noch eine schöne Zeit machen!
Und das haben wir ganz bestimmt.
Bonnie war und blieb ein ängstlicher Hund, der in der kleinen weißroten Wuschelhündin Mischa beste Freundin, Halt und Stütze fand. Als Mischa starb, wirkte Bonnie trotz aller anderen Hunde und Katzen hier immer ein bisschen verloren. Ein plötzliches und akutes Problem mit dem Herz, heute auf dem Weg zum Tierarzt-Termin blieb es einfach stehen. Kleine Bonnie, du hinterlässt eine große Lücke in unserem Leben!
Aber nun bist du wieder mit deiner Mischa zusammen, die du all die Jahre so vermisst hast.



Der kleine Mischu hat sich am 17. April auf seinen letzten Weg gemacht, bis zum Schluß begleitet von liebevollen und schützenden Händen von seinem Herrchen Uli.
Mischu reiste im Sommer 2020 aus, nach Grove, wo er noch fast 5 tolle Jahre in seinem Rudel verbringen durfte. Leider verlor er 2 Jahre später ein Auge, aber dies wuppte er mit links, seine kurzen, krummen Beinchen und sein Bellen ("Ich weiß gar nicht warum alle bellen, aber ich belle einfach mal ganz laut mit!") und sein Hüpfen auf der Stelle machten ihn so liebenswert, ganz zu schweigen sein ganzes Wesen, so lieb und freundlich; ein fröhlicher, kleiner Kerl, der irgendwie immer zufrieden war. Wenn die anderen Hunde Gassirunden drehten, suchte er sich das gemütlichste Bett aus, oft schlafend kopfüber, rutschend unter das Regal, tief und selig schlafend. Seine Runden im Garten schienen bis zum Schluß nie enden zu wollen. Joschi, Chef der Bande, hielt immer Wache über Mischu, hatte ihn immer schützend im Blick - dies war toll zu beobachten. Und doch, unerwartet und ganz schnell, verließen ihn nun nach 15 Lebensjahren, seine Kräfte, Klein-Mischu musste seinen Weg weiter gehen, aber leider nicht mehr bei uns. Hab eine gute Zeit, Mischu, wo auch immer du nun herumstromerst!


aus POA, geboren ca. 2008
Henryk reiste im März 2024 zusammen mit Dave ins eigene Zuhause. Ein alter Hund, nicht mehr ganz gesund, niemand konnte abschätzen, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Tage? Wochen? Völlig egal, er soll sie genießen, und wenn es denn soweit ist, helfen wir ihm gut auf die andere Seite.
Am 22.03.2025 feierten wir seinen Jahrestag!
Noch einmal erlebte Henryk den Frühling. Warme Tage mit Herumschlendern im immer grüner werdenden Garten, langes Dösen in der Sonne. Ein unendlich lieber, rührender Hund, der nichts erwartete, nichts forderte, und alles einfach genoß.
Aber irgendwann ist der Körper einfach zu verbraucht. Am 16.04.2025 haben wir Henryk, wie versprochen, gut auf die andere Seite gebracht.
Unendlicher Dank für die Zeit mit diesem wunderbaren Hund, die so viel länger war als wir dachten dass sie sein könnte--
Kerstin




Der Himmel hat einen neuen Stern
Am 9. März hat sich unser lieber Mailo auf den Weg in das Regenbogenland gemacht...
Mailo, vorher Dzeki aus Belchatow, durfte im Oktober 2019 mit ca. 9 Jahren das polnische Tierheim verlassen und reiste mit der HHP ins Tierparadies am Kanal zu Anja. Zwei Wochen später zog er dann zu uns und bereicherte fast 5,5 Jahre unser Leben. Mailo war ein ganz besonders sanfter und lieber Hund. Er war zu allen Menschen und Tieren einfach nur lieb und er war der weltbeste große Hundekumpel für unsere kleine gelähmte Hopi und unseren kleinen ca. 18 Jahre alten Knut. Die Zwei vermissen ihren Freund sehr. Mailo, du fehlst! Du wirst für immer in unseren Herzen sein.
Traurige Grüße
Heike und Thorsten mit Hopi und Knut




Der kleine Rüde Winzent wurde von seiner Besitzerin im Garten und einem baufälligen Schuppen gehalten. Oft über Tage ohne Fressen und Wasser gelassen. Wio besuchte ihn seit vielen Jahren und brachte ihm fast täglich Futter. Sie sorgte für Tierarztbesuche und gab ihm Medikamente, wenn er krank war - so hatte er eine offene große Stelle, eine Lungenentzündung und Probleme beim Laufen. Nach dem Tod der Besitzerin konnte Wio Winzent endlich mit zu sich nach Hause nehmen. Freute sich, ihm nun ein schönes Leben ermöglichen zu können. Leider durfte er dies nur wenige Wochen genießen, dann wurde er schwach, er war einfach alt - fast 16 - seine Nieren und Leber waren krank. Er musste erlöst werden.
Danke für alles, was HHP in den letzten Jahren für Winzent getan hat. Für bestelltes Essen, Bezahlung von Medikamenten, Bezahlung von seinen Tierarztbesuchen. Wir werden Winzent so in Erinnerung behalten… als er gesund war - immer lächelnd, mit rausgestreckter Zunge. Es waren seine besten Jahre.
Danke für alles
Wioletta





Gestern am 15.12.2024 mussten wir uns von unserem Miro verabschieden und ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Miro ist 21 Jahre und 8 Monate alt geworden. Ein stolzes Alter, aber von Tag zu Tag wurde er stiller und seine Kraft verließ ihn. Wir wollten nicht, daß er leidet, aber der Entschluss fiel uns schwer.
Vor fast 6 Jahren kam er aus dem großem Tierheim Wojtizki zu uns. Der kleine alte Mann wurde im kaltem Winter dort abgegeben. Da war er schon 16 Jahre und ihm wurde noch sein linkes Vorderbein amputiert. Miro ist ein Kämpfer gewesen und hatte sich schnell an das fehlende Bein gewöhnt, die ersten Male ist er beim Pipi machen nur umgefallen.
Wenn mal nicht pünktlich Mittags sein Futter kam, lief er mir bellend hinterher und hat mir in die Wade gezwickt. Und obwohl er der Älteste war und seine Gebrechen hatte, hat er das Rudel zur Ordnung gerufen. Es war so schön, dies anzusehen, denn er war einfach ein Sonnenschein und hat so gerne im Strandkorb gelegen und die Sonne genossen.
Aber die letzten Wochen wurde er immer stiller, war viel müde und hatte keine Kraft mehr. Danke das wir noch ein paar Jahre mit ihm verbringen konnten.
Gute Reise mein Sonnenschein,
Nicole


















































